Hannover.
Die unionsregierten Bundesländer und damit auch Niedersachsen haben sich auf ein Modell zur Einführung von Studiengebühren geeinigt.
Demnach wollen die CDU/CSU-Kultus- und Wissenschaftsminister maximal 500 Euro Studiengebühren pro Semester erheben.
Im Namen der Unionsländer hat die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan ein Eckpunktepapier vorgestellt.
Ziel sei eine breite Finanzierungsbasis für die Hochschulen und mehr Gerechtigkeit in der Bildungsfinanzierung.
Die erhobenen Gebühren sollen ausschließlich den Hochschulen zu Gute kommen. Vorgesehen seien auch ein Härtefallregelung sowie ein sozialverträgliches Darlehensmodell, so Schavan.
Wirtschaftsforscher und Arbeitgeber kritisieren das Studiengebühren-Konzept der Union als zu zaghaft.
Vor allem die Begrenzung der Studiengebühr würde die Spielräume für mehr Wettbewerb und Profilbildung der Hochschulen unnötig beschneiden, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.
kh