Hildesheim.
Die Politik sucht nach Wegen, die Finanzkrise am Theater für Niedersachsen zu lösen. Nach einer stärker als erwartet ausgefallenen Tariferhöhung fehlen dem TFN rund 350 Tausend Euro.
Das TFN selbst hat bereits Vorschläge zur Kosteneinsparung gemacht und einige Maßnahmen eingeleitet. Allerdings sei man, etwa im Personalbereich, inzwischen an der Grenze des Machbaren angelangt. Die Qualität des Programms solle unter den Einsparungen nicht leiden.
Oberbürgermeister Kurt Machens sagte am Montag, nun seien die Träger gefordert, eine Lösung zu entwickeln. So wolle man auch auf alte Forderungen verzichten, um die Handlungsfähigkeit des Theaters zu erhalten.
Träger des Theaters sind die Stadt und der Landkreis Hildesheim und der Zweckverband Landesbühne Hannover. Weitere Förderung gibt es vom Land Niedersachsen.
fx