Angesichts der finanziellen Notlage der Stadt haben Oberbürgermeister Kurt Machens und Stadtkämmerin Antje Kuhne am Montag dem Rat vorgeschlagen, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ein Insolvenzverwalter könne der Verwaltung und der Politik dabei behilflich sein, ein umfassendes Sparpaket zu erarbeiten, sagte Machens.
Mit diesem als Zukunftsvertrag wäre das Land Niedersachsen bereit, bis zu ¾ der Hildesheimer Altschulden zu übernehmen. Jedoch müsste mit dem Sparpaket innerhalb von fünf bis zehn Jahren geschafft werden, was sonst in 30 Jahren und mehr erreicht werden könne.
Derzeit liegt das strukturelle Defizit den Angaben nach bei 48 Millionen Euro - zusammen mit den schon bestehenden Schulden kommt die Stadt auf insgesamt rund 307 Millionen Euro.
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