In den vergangenen Jahren habe es ständig Erhöhungen gegeben, so Bosse-Arbogast. Allein die Abgabe nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei in einem Jahr um 1,5 auf 3,6 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Jetzt komme über die Bundesnetzagentur noch eine Sonderumlage hinzu, mit der bis zu 700 große Energieverbraucher von den Netzentgelten befreit werden. Die so entstehenden rund 400 Millionen Euro Mehrkosten werden auf alle anderen Unternehmen und auch Privatkunden umgelegt. Diese Umlage sei für ihn nicht nachvollziehbar, so Bosse-Arbogast.
Er sagte weiter, die Staatsquote werde dieses Jahr vermutlich die 50-Prozent-Marke beim Strompreis überschreiten. Seiner Meinung nach sollte man darüber nachdenken, den Umsatzsteuersatz für Privatkunden bei Strom und Gas von 19 Prozent auf 7 Prozent zu senken, wie bei Lebensmitteln.
cly