Die Stadt Hildesheim erhält vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 1,4 Millionen Euro zur Förderung eines digitalen Verkehrssystems. Wie die Stadt mitteilt, nahm Stadtbaurätin Andrea Döring den Förderbescheid vergangenen Donnerstag (5.9.) im Bundesverkehrsministerium in Berlin entgegen. Der Grundstein für das Einstiegsprojekt in den Green City Plan sei damit nun endlich gelegt, so Döring. Die Fördersumme von 1,4 Millionen Euro entspricht 70 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen 600.000 Euro trägt die Stadt Hildesheim.
Das Projekt sieht vor, zunächst das digitale Verkehrsmodell zu aktualisieren. Dies bildet dann die Grundlage zur Umsetzung einer umweltsensitiven Verkehrssteuerung. Die Vorbereitung für die Umsetzungen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Green City Plan sieht einen Katalog von insgesamt 35 Maßnahmen vor.
sk
www.hildesheim.de/green-city-plan.
89 Jugendliche und junge Erwachsene haben sich mit 13 kurzen Filmen um Preise in einem Videowettbewerb der Heinrich-Dammann-Stiftung beworben. Die jeweils nur knapp eine Minute langen Clips behandelten Themen, "die junge Menschen heutzutage bewegen", sagte eine Stiftungssprecherin in Hildesheim. Es gehe etwa um den Klimawandel, Massentierhaltung, die Vermüllung oder die schlechte Anbindung ländlicher Regionen an den öffentlichen Personennahverkehr.
Der Wettbewerb ist Ergebnis von 20 Workshops mit insgesamt 200 Teilnehmern, in denen Jugendliche lernen konnten, wie man einen Kurzfilm erstellt. Organisiert wurden die Workshops und der Wettbewerb vom Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche.
Die Heinrich-Dammann-Stiftung hat 3.000 Euro Siegprämie für die Sieger in vier Kategorien ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 14. September um elf Uhr im NDR Landesfunkhaus Hannover statt. Mit den von ihr geförderten Projekten will die Stiftung Jugendliche ermutigen, sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen und sie selber zu gestalten. Sie ist eine der größten Stiftungen zur Förderung von Jugendarbeit in Niedersachsen.
sk
Der Hilde-Lastenradverleih des ADFC bietet am kommenden Samstag der Kundschaft des Neustädter Markts einen kostenlosen Transport ihrer Einkäufe nach Hause an. Wie die Projektleiterin Tinka Dittrich mitteilt, müsse man für dieses Angebot in einem Umkreis von 1,5 Kilometern um den Markt wohnen und zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus dorthin gekommen sein.
Die Idee entstand in Kooperation mit der Initiative Neustadt und sei zunächst ein Experiment, so Dittrich. Auf dem Markt werde es eine Abgabestelle geben, an der Helferinnen und Helfer die Einkäufe entgegennehmen und bis zum Transport bewachen. Wie viele Einkäufe transportiert werden können, zeige sich dabei erst vor Ort. Der Verleih hoffe, damit neue InteressentInnen und NutzerInnen zu gewinnen. Er ist im April in Hildesheim gestartet und wird über Fördergelder finanziert - die Nutzung ist kostenlos.
fx
In der Diskussion um die Zukunft des Hofcafés an der Domäne Marienburg wollen sowohl die Universität als auch der Pächter Helge Peinzger eine für beide Seiten gute Lösung finden. Peinzger hatte vor kurzem eine Kündigung für das Ende nächsten Jahres erhalten, weil das Hofcafé nach dem Hochwasser des vorletzten Jahres grundsaniert werden muss. Danach könne das Café dort wieder öffnen. Peinzger sagte im Tonkuhle-Gespräch, er mache sich um seine eigene Zukunft keine großen Sorgen - allerdings habe er in den letzten Jahren ein elfköpfiges Team aufgebaut, das er halten wolle.
Vor einigen Monaten war im Gespräch, dass das Café vorübergehend in die benachbarte Steinscheune wechselt. Diese Lösung hat die Uni jetzt als zu teuer verworfen, zumal dafür keine Steuermittel genutzt werden dürften. Man suche deshalb jetzt mit dem Pächter zusammen nach einer anderen Lösung. Peinzger sagte, er habe dazu schon einige Ideen - diese seien aber jetzt noch nicht spruchreif.
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Der Bundesgerichtshof hat zwei am Landgericht Hildesheim verkündete Urteile bestätigt und so die dagegen eingelegten Revisionen verworfen. Die beiden Entscheidungen sind damit rechtskräftig.
In einem Fall war ein heute 33 Jahre alter Mann im März wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass er seine 32-jährige Ehefrau getötet und ihre Leiche dann bei Sehnde abgelegt hatte. Sein Verteidiger hatte Revision eingelegt, die Bundesrichter stellten jedoch in ihrer Nachprüfung keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten fest.
Im zweiten Fall geht es um einen Fall erpresserischen Menschenraubs in Tateinheit mit schwerem Raub und mit gefährlicher Körperverletzung. Der heute 25-jährige Angeklagte war zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden: Dem Urteil nach hatte er mit einem unbekannten Mittäter eine ältere Frau überfallen und sie dann in ihrer Wohnung gefesselt, geknebelt und ihr vorhandenes Bargeld in Höhe von 100 Euro entwendet. Der Angeklagte wurde aufgrund von DNA-Spuren überführt.
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Korrektur Tippfehler: In der ersten Version dieser Meldung stand in der ersten Zeile "Landkreis" statt "Landgericht".
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