Die Hildesheimer Polizei sucht Gegenstände, die mit ihrer Arbeit in den Jahren 1918 bis 1933 zu tun haben. Sie können Teil der Wanderausstellung „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer“ werden, die vom 14. Oktober bis zum 6. November in der Rathaushalle gezeigt wird.
Die Organisatoren der Ausstellung wollen vor allem darstellen, wie sich die Polizei in der Zeit in der Region Hildesheim zeigte und veränderte, und hoffen
auf Artefakte, Anekdoten oder andere Zeitzeugnisse. Wer entsprechende Gegenstände besitzt, kann sich unter der Telefonnummer 0 50 21 / 88 77 880 beim Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg melden.
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Die Mitte September kurzfristig erfolgten Streichungen von Busfahrten auf den Linien 1 und 5 werden bis Ende des Jahres verlängert. Das teilt heute der Stadtverkehr Hildesheim mit.
Man stelle damit offiziell den Fahrplan beider Linien auf einen 20 Minuten-Takt um - dies sei mit der Stadt und der Landesnahverkehrsbehörde so abgestimmt. Geschäftsführer Kai-Henning Schmidt sagte, dieser Schritt falle dem Stadtverkehr sehr schwer. Es sei entscheidend für das Unternehmen, seiner Kundschaft einen verlässlichen Fahrplan ohne kurzfristige Ausfälle zu bieten.
Grund für die Fahrtenstreichungen ist die angespannte Personallage: In der gesamten Branche werden derzeit Fahrer gesucht, und der Stadtverkehr hat keine finanziellen Mittel, um zusätzliche Anreize zu schaffen. Man habe aber in Kooperation mit der Agentur für Arbeit die Bemühungen zur Rekrutierung neuer Arbeitskräfte noch einmal intensiviert und mehrere Busfahrer eingestellt, so das Unternehmen. Zudem machten derzeit mehrere Auszubildende ihren Busschein. Ende Oktober werde es zudem auf dem Betriebshof eine Informationsveranstaltung geben, auf der man für den Beruf werben werde.
Er hoffe, ab dem nächsten Jahre wieder das volle Fahrtenangebot zur Verfügung stellen zu können, so Schmidt weiter.
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Der Wettbewerb deutscher Städte um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025" ist eröffnet: Heute Mittag wurden in Berlin die acht Bewerberstädte offiziell vorgestellt. Neben Hildesheim haben Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Magdeburg, Nürnberg und Zittau ein so genanntes "Bid Book" mit ihren Bewerbungen abgegeben. Nach Angabe der Kulturstiftung der Länder ist dabei außergewöhnlich, dass dieses Mal eine Mehrheit der Städte aus dem Osten Deutschlands kommt.
Jede Stadt hatte drei Minuten, um sich den Medien gegenüber vorzustellen. Hannover und Hildesheim fielen dabei besonders auf: Für Hannover sprach die Schauspielerin Hannah Gibson auf englisch über den Brexit und den europäischen Zusammenhalt, und endete mit 37 Sekunden Stille - angelehnt an den Klangkünstler John Cage. Hildesheim wurde von Thomas Harling vom Büro 2025 in einer humorvollen Ansprache als Stadt der Zuckerrübe und als Provinz vorgestellt - mit der Vision einer "progressiven Provinz", die die gängigen Stereotypen von Stadt und Land mit neuen Ideen überwindet.
Mit der Vorstellung heute ist somit die erste Bewerbungsphase für die Kulturhauptstadt 2025 abgeschlossen. Im Dezember fällt die Entscheidung, welche der acht Städte in die zweite Runde des Wettbewerbs und damit auf die so genannte "Shortlist" kommen. Die Siegerstadt wird dann 2020 ermittelt.
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Im Dommuseum beginnt heute die große Sonderausstellung "Zeitenwende 1400 - Hildesheim als europäische Metropole". Sie zeigt das Jahr 1400 als eine Zeit der kulturellen Blüte und großer Umbrüche in Norddeutschland - und an beiden Aspekten habe Hildesheim einen zentralen Anteil gehabt, so das Museum. Es sei das erste Ausstellungsprojekt, das diese Zeit in den Blick nehme.
Es habe zwei Teile: Den in Hildesheim und einen in Hannover. Dort zeigt das Niedersächsische Landesmuseum die Ausstellung "Zeitenwende 1400 - die goldene Tafel als europäisches Meisterwerk". Rund um beide Ausstellungen ist ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen und Workshops geplant. Weitere Informationen gibt es unter www.zeitenwende1400.de.
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat 30 Jahre nach dem Mauerfall gefordert, die ehemalige innerdeutsche Grenze zu einem lückenlosen, nationalen Naturdenkmal zu machen. Das so genannte „Grüne Band“ sei weltweit einmalig, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Es sei ein Biotopverbund und auch eine Landschaft der Erinnerung. Das Band biete tausenden Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und lasse den Menschen die Unmenschlichkeit von unüberwindbaren Grenzen spüren.
Eine Ausweisung als nationales Naturmonument würde sowohl dem massiven Artensterben entgegenwirken wie auch dem Vergessen oder Verklären der innerdeutschen Teilung und Grenze. Thüringen habe schon vor einem Jahr seinen Anteil am "Grünen Band" entsprechend ausgewiesen – nun müssten die anderen Bundesländer folgen.
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